Bericht 
  
Workshop Beschallung am 16. und 17. Okt 2010 mit Jürgen Härpfer.
 

Sieben. Eine gute Teilnehmerzahl. Perfekt für intensives Training.
Der Einzugskreis war nicht besonders gross. Eineinhalb Stunden Fahrt war das weiteste. Alle anderen kamen aus der näheren Umgebung.

Glücklicherweise waren alle etwa auf dem gleichen Wissensstand.
Einen Kompressor haben nur wenige schon mal in der Hand gehabt, aber noch nie so richtig damit gearbeitet.
Auf die Einheit Raumresonanzen gab es schon Neugier pur.

Für die selbstgebauten Lautsprecher plus Subwoofer braucht es wie immer einen Equalizer mit Sub-Out. Diesmal zu Beginn recht basslastig eingestellt. Na ja, Geschmacksache. Messen oder Hören?

Vorstellung des kleinen Yamaha MG12/4. Alle Funktionen. So einfach der Mixer auch ist - zum Erklären ist er wie geschaffen. Und wie vermeiden wir doppelte Signalführung?



Was liegen denn da auf der Bühne für Stolperfallen rum?

Zum Arbeiten stellen wir den kleinen weg und nehmen uns den PA20 von Allen & Heath vor.
Für den Könner bietet er eindeutig zu wenige Features, aber für einfache Aufgaben lässt er sich bequem bedienen, hat so gut wie keine Möglichkeiten zur Fehlbedienung. Der optimale Workshopmixer.
Und wenn dem Tontechniker in der Veranstaltung von der Musik schlecht wird, dann kann auch locker ein Anfänger damit weiter arbeiten. Nein, Scherz beiseite. Lieber den einfachen Mixer vollständig verstehen als mit einem komplizierten Boliden gegen die Wand fahren.

Raumresonanzen mit dem Feedback-Killer bekämpfen: erst danach kann man die Hörproben richtig beurteilen.
Und welche Frequenzen hat der Automat gefunden? Wie wird der voll-parametrische EQ benutzt?

Und jetzt die Kompressoren kurz mit allen Schaltern, Knöpfen und Lämpchen erklärt. Übungseinheiten kommen später noch ausgiebig.
Kompressor und Limiter hintereinander? Was passiert da?

Akustische Suchbilder.
Diese sind Aufnahmen aus diversen öffentlichen Kanälen, mit einer Audioqualität, dass es einen graust. Ja, aber WAS stört uns denn nun genau? Da finden sich allein an einem Beispiel etwa fünf kapitale Fehler. Gehörschulung. Und was tun wir am Mixer gegen das Desaster?

Sonntag früh: Ohren spitzen! Der Chef hat eine Falle eingebaut. Mal sehen, ob jemand was merkt. Lernziel: der Toni muss immer wie ein Indianer auf der Pirsch nach Feinden sein. Aha: es brummt. Irgend so ein Anfänger hat den Mixer an der falschen Steckdose versorgt. Und jetzt? Wir testen, ob die DI-Box hält was sie verspricht, in Ordnung. Bei den Kabeln und Adaptern haben wir ja schon etwas über symmetrisch / unsymmetrisch gelernt.

 

Effektgeräte: wir vergleichen den im Mixer mit zwei andren, einem einfachen und einem komplizierten. Je zwei Prozessoren in den externen Geräten.
MIX-Regler auf DRY und voll zurück zum Effekt-Return. Oh, das klingt nicht gut. Warum? Und was hat der Jürgen da an die Eingänge ran gebastelt?

Die alte Mehrspur-Konserve muss wieder ran. Die Teilnehmer üben und üben und üben. Das aufgenommene Lied hängt mal wieder schnell zu den Ohren raus. Aber kapiert haben jetzt alle, was man mit Gesang, Bassgitarre, Basedrum, Snare und so weiter machen kann.

Die Lehrlinge bauen Monitoring auf und testen diverse Dinge ab. Jeder muss mal auf die Bühne und Sänger simulieren. Zusammenarbeit zwischen Bühne und FOH-Platz.

Verschiedene Mikrofone. Wir klopfen mal an und horchen, ob jemand zu hause ist. Die Schalter: hörbar? Ploppen, Richtwirkung - vor allem im Bass - und Preise. Den Schaumstoff ab und zu waschen, falls abnehmbar.

Zwischendurch immer wieder kleine Einheiten zur Auflockerung. Themen: Adapter, spezielle Tools für Mikrofonstative und Boxenschrägsteller. Sicherheit rund um die Veranstaltung.

Funksender. Heisses Thema, wegen der Deadline 2015. Aber erst mal interessiert uns der Unterschied zwischen einer und zwei Antennen. Der Taschensender hat Einstellmöglichkeiten. Sendefrequenz einstellen.

Die Männer haben bei allen Themen ausgiebig Zeit zu Übungen. Die Stimmung war hervorragend, und wieder darf ich wahrheitsgemäss von grosser Zufriedenheit und Lob berichten.

Apropos “Männer”:  wieder keine einzige Frau dabei. Sollte ich mal einen Workshop für Frauen anbieten?

 

 

Nie wieder Media Markt

“Ich bin doch nicht blöd.”
Zum Artikel (Blog)

Canon ...  cannot?

EOS Kamera ganz leicht kaputt zu kriegen:

Öffnen Sie einfach die Speicherklappe während die rote LED leuchtet oder blinkt (Schreibvorgang läuft).
Laut Bedienungsanleitung (70D, 80D ...) kann dadurch unter anderem die Kamera beschädigt werden.

Nach meiner Erfahrung ist diese Warnung des Herstellers ernst zu nehmen. Die Kamera GEHT KAPUTT.
Und das im 21. Jahrhundert.

Die Speicherklappe kann man sehr leicht aus Versehen öffnen, beim normalen Hantieren. Speziell nach Videoaufnahmen oder Serienbildern dauert der Schreibvorgang etwas länger.
Und schon sind 1000 € hinüber.

Suchen Sie auch “EOS 70D Error 80”.
Es ist sehr interessant, wie viele Nutzer offensichtlich Probleme mit defekten Apparaten hatten.

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Mit Notenlinien-ähnlichem System
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