Lautstärkeautomaten:

Kompressor (Compressor)

 

Lautstärkeautomatik muss getrennt in jedem Kanal erfolgen

Ansonsten pumpt das lauteste Signal den Rest weg. Sehr unangenehm !
Ausnahme: Subgruppen, die gleiche Tonquellen führen. Zum Beispiel einzelne Register im Chor.

In der Summe (Musik) kann entweder ein extrem langsamer Kompressor oder (besser) ein Multiband-Kompressor, auch in Form eines Lautsprecher-Management-Systems, benutzt werden.

Einsatz:

Benutze bitte niemals einen  EINFACHEN (Fullband) Kompressor in der Haupt-Summe bei Musik.
Ausnahmen: ein Kompressor mit einstellbarer, langer Reaktionszeit (Attack/Release) als Notbremse.

Besser bei Musik: ein Multiband-Kompressor, so eingestellt, dass er nur wenig regelt.

Es handelt sich hier um Erfahrung und meine persönliche Meinung.
Manche Band fährt auch bewusst das komplette Signal heftig in einen
Multiband-Limiter. Wer's mag und wenn es passt:  OK !!!

Einige Leistungsverstärker haben einen einfachen Limiter eingebaut.
Arbeite so, dass dieser nicht anspricht. Er dient nur als Schutzmassnahme.
Lies dazu das Thema Limiter.

Sprache und Gesangssolisten brauchen auf jeden Fall einen Kompressor

Und zwar um so mehr wenn die Band recht laut ist. Außerdem: bei Ansprachen, die etwas länger dauern, wird es für die Zuhörer wesentlich angenehmer.
Siehe weiter unten.
Bei Gitarren ist es manchmal ratsam, aus verschiedenen Gründen.
Klavier nur mit sorgfältiger Einstellung - wenn überhaupt.
Schlagzeug kann komprimiert werden, aber spezielle Einstellungen sind nötig. Nix für Anfänger.
Zupf-Bass und akustische Gitarre können leicht komprimiert werden, weil sie meistens nicht durchweg gleich laut gespielt werden können und dadurch oft überdeckt werden. Es kommt aber sehr stark auf den Einzelfall an !!!
Aber Achtung Bass: nur mit relativ langem Attack arbeiten !
Chor-Mikrofone sollten (wenn überhaupt) nur in den lautesten Spitzen abgefangen werden. Am Besten in der Subgruppe mit sanfter Einstellung.

Unplugged, also ohne Schnickschnack neben dem Mischpult, und somit auch ohne Kompressoren: das hat nur Sinn, wenn auf der Bühne NUR absolute Profis sind. Das bedeutet hier hauptsächlich, dass jeder Musiker seine Lautstärke IMMER total im Griff hat UND im Gesamtkonzept beurteilen kann.
Bitte nicht böse sein wegen folgender Bemerkung: da bilden sich sehr viele Musiker etwas ein.

Empfehlungen für Werte   siehe unten.

Anschluss an der Insert-Buchse

Kompressoren werden an der "Insert"-Buchse eines Kanals am Mischpult angeschlossen.
Ein gutes Mischpult hat an jedem Kanal eine "Insert"-Buchse als 6,3 mm Klinkenbuchse.

Das ist von der Bauart eine Stereo-Buchse mit Schalter.
Wenn nichts drin steckt, geht das Tonsignal ungehindert durch.
Wenn man einen Stereo-Stecker einsteckt, wird der Weg unterbrochen.
Man bekommt  "Links" das Signal  geliefert und muss es "Rechts" zurückliefern.
Bemerke wegen "Stereo":  wir haben ja Monokanäle. "Links" ist praktisch die Spitze des Klinkensteckers und "Rechts" ist der Ring am Klinkenstecker.

Man benötigt also ein Stereo-Kabel in Y-Form,  "Insert-Kabel" ist der Name.
Der Stereo-Stecker kommt in die Insert-Buchse am Mischpult.
"Links" kommt in den Kompressor-"Input"    und "Rechts"   in den Kompressor-"Output".
Nebenbei bemerkt: diese Kabel sind unsymmetrisch - also Achtung Brummeinstrahlung.
Nur absolute Profi-Mischpulte haben den Insert mit symmetrischen Buchsen.

Wie wird ein Kompressor eingestellt ?

Zunächst muss man wissen, wie die Insert-Buchse im Kanal-Konzept des Mischpults liegt:
Meistens folgt sie unmittelbar nach dem Vorverstärker (Gain) und der PEAK-Anzeige (rote Leuchte für Übersteuerung).
Also kann man nach wie vor bei leuchtender Peak-Anzeige den Gain zurücknehmen.
Ordentliche Peak-Anzeigen überwachen den Pegel an mehreren Stellen des Kanals.

Vorsicht Messfehler

Die richtige Methode zur Signalkontrolle ist:
PFL-Schalter drücken und das Signal mit dem PFL-Messgerät und Kopfhörer kontrollieren (siehe allgemeine Tipps). Am Besten erst mal ohne Kompressor, also mit unbenutzter Insert-Buchse.
Wenn du die Gain-Einstellung mit dem PFL-Schalter kontrollieren willst, dann bekommst du eine falsche Messung, wenn der Kompressor schon Gain reduziert.
Ein stark arbeitender Kompressor gaukelt dir die perfekte Gain-Einstellung vor, obwohl der Kanal längst übersteuert ist (overload) und der Ton verzerrt ist.
Also: die Peak-Anzeige am Mischpult-Kanal  im Auge behalten.

Besser: mit dem Input-Messgerät des Kompressors kontrollieren.
Aber auch hier ist eine mögliche Fehlerquelle: +-Null ist an Mischpult und Kompressor nicht automatisch identisch.

Es genügt nicht, die Gain-Einstellung NUR mit der PEAK-Anzeige zu kontrollieren !!!
Und zwar egal, ob mit oder ohne Kompressor !

Vollaussteuerung ist das Thema !

Der Pegel am Input muss in den häufigen Spitzen auf plus-minus Null sein.
Ab und zu kann es auch in 's Rote gehen, also über Null.
Die Reserve beträgt in normalen Mischpulten nur etwa 12 bis 18 dB.
Das ist nicht viel !   Ein guter Sänger reizt diese Reserve locker aus.

Gitarristen

hauen manchmal mit ihrem Solo-Pegel voll in deine Pegel-Reserve.
Beim Soundcheck muss das berücksichtigt werden.
Wenn du für diesen Fall mit einem Kompressor als Bremse gewappnet sein willst:
ich persönlich bin sehr dafür, aber je nach Persönlichkeit des Gitarristen brauchst du hier als Techniker ein dickes Fell.

Hoch geehrte (ehrlich gemeint !!!) Gitarristen: es kann sein, dass der Typ am Mischpult sein Handwerk nicht versteht. Es kann aber auch sein, dass ihr ihm einfach vertrauen solltet.
Spielt einfach nicht immer mit so extremen Lautstärkesprüngen zwischen Solo und Begleitung. Danke !

Nur ein Beispiel: Jazzkonzert Open Air im Oktober 2008 in Heilbronn mit Klavier, E-Gitarre, Saxophon und Bass. Somit kaum Konkurrenz unter den Musikern. Trotzdem war es dem Techniker nicht möglich, die Gitarre beim Begleiten hörbar zu machen, weil der international anerkannte Gitarrist seine Lautstärkeunterschiede total falsch eingeschätzt hat.
Ob hier im Vorfeld zwischen Techniker und Gitarrist zu wenig Kommunikation stattfand, das kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls gab es im Siderack keine Kompresoren ....

Der Kompressor soll die Spitzen nicht mehr als 12 dB (Dezibel) dämpfen

Er KANN mehr dämpfen und er DARF auch. Er SOLLTE aber in den meisten Fällen nicht.
Er zeigt am "Gain-Reduction" - Messgerät, wir stark er arbeitet. Das ist meistens eine rote LED-Kette.

Ich bevorzuge eine durchschnittliche Dämpfung (Reduction) von 4 dB, maximale Dämpfung 6 dB.
Die Ratio sollte dabei nicht so hoch sein - je nach Verwendungszweck (siehe unten).

Der Kompressor bekommt sein Input-Signal vom Mischpult- Vorverstärker (Gain)

Stelle also den Input-Regler des Kompressors auf plus-minus Null und regle das Signal mit dem Gain-Knopf am Mischpult.

Wenn der Kompressor das Input-Signal anzeigen kann .... wunderbar. Nutze das!
Mit der Input-Anzeige bekommst du eine ständige Pegel-Anzeige des Kanals.

Schalter:  -10 / +4 dB

Einige Kompressoren haben auf der Rückseite einen Schalter für -10/+4dB.
Der muss auf die technische Angabe des Mischpults eingestellt werden.

An manchen Kompressoren wechselt dabei die Verstärkung um den Faktor 14 dB.
Falls der Pegel  in die Knie geht, wenn du das Insert-Kabel reinhaust, dann liegt es vielleicht da dran.

An manchen Kompressoren wechselt nicht die Verstärkung, sondern nur der digitale Referenzwert. Erkläre ich hier nicht.

Wenn der Kompressor keinen Input-Regler hat

Das macht überhaupt nichts aus. Dieser Regler macht nur einen Sinn, wenn der Kompressor direkt an einem Gerät angeschlossen wird.

Einstellung des Threshold-Reglers am Kompressor

Diese Einstellung sagt dem Kompressor, ab welcher Signalstärke er einschreiten soll.

Wenn der Kanal gerade mal  leiser ist, dann ist der Kompressor sozusagen auf Bypass. Er tut dann also nichts und die roten "Gain-Reduction" Lämpchen sind aus.

Wenn der Kanal lauter wird und über die Threshold-Marke geht, dann zieht der Kompressor quasi am Lautstärkeregler ein bisschen nach unten.

Threshold auf etwa -10 dB bis -15 dB (Dezibel) stellen.
Ich stelle des Wert absichtlich so tief ein, damit genug Übersteuerungs-Reserve bleibt.
Bei aktiviertem "Interactive knee" solltest du den Threshold etwas niedriger einstellen.

Einstellung des Ratio-Reglers am Kompressor

Dieser Regler sagt dem Kompressor, wie stark er das Signal dämpfen soll, wenn es den Threshold-Wert überschreitet.
1:1 bedeutet: gar nichts machen (wie Bypass). Input und Output sind gleich.
1:2 bedeutet: nur wenig eingreifen. Die Dynamik bleibt halbwegs erhalten.
1:5 bedeutet: stark eingreifen. Das Signal steigt oberhalb des Thresholds fast nicht mehr an.
1:20 und mehr: oberhalb des Threshold-Wertes ist kein Anstieg der Lautstärke übrig.

Die meisten Tonquellen sollten mit etwa 1:2 bis 1:4 eingestellt werden, nicht stärker.
Der Charakter des Instruments (oder der Stimme) geht flöten, wenn man hier übertreibt.
Ein Gitarrenton zum Beispiel klingt nach dem Anzupfen langsam ab. Bei zu hohen Ratio bleibt der Ton sehr lange stehen. Das sollte bei akustischer Gritarre nicht passieren.

Einstellung des Output-Reglers am Kompressor

Wenn der Kompressor stark arbeitet, dann muss der Output nachverstärkt werden, denn der Kompressor alleine   nimmt dem Signal Lautstärke in den Spitzen weg.
Übliche Einstellung etwa +6 dB oder weniger. Beachte einfach die Lämpchen "Reduction".
Die richtige Einstellung kontrolliert man nun wieder mit dem PFL-Schalter am Mischpult.

In einem Forum gefunden:
"Wenn ich den Output zu weit aufdrehe, dann zerrt es." (sinngemäss)
Erläuterung mit einem Beispiel:  Wenn die roten Gain-Reduction-LEDs  -10 dB anzeigen, du drehst Output auf +10 dB und es zerrt, dann war der Pegel auch vorher schon übersteuert.
Abhilfe: probier mal, den Gain-Regler am Mikrofoneingang (Mischpult) zurückzunehmen. Prüfe auch die Signalstärke des Mikrofons im Mischpult OHNE den Kompressor (Insert-Buchse).
Abhilfe: kontrolliere mal den Schalter "+4/-10"  auf der Rückseite des Kompressors. Schalte den auf +4.
Abhilfe: kontrolliere, ob Attack und/oder Release nicht zu kurz eingestellt sind, denn von da können Verzerrungen auch kommen.

Nächstes Zitat aus dem Forum:
"Wenn ich den Output zu weit aufdrehe, dann pfeift es."  (sinngemäss)
Der Output-Regler am Kompressor ist nur ein Teil der Gesamtverstärkung eines Kanals. Wenn die zu hoch ist, dann pfeift es, klaro.
Insgesamt wirken: Gain-Regler an der Mic-Buchse (Mischpult), EQ-Einstellungen an dem Mic-Kanal, Input-Regler am Kompressor, Output-Regler am Kompressor, +4/-10 Schalter am Kompressor (bei manchen Geräten), Schieberegler am Mischpult, Summenregler am Mischpult, Lautstärkeregler am Verstärker.    Für den Monitor gilt Entsprechendes (Aux).
Der Output-Regler ALLEINE ist also an der Rückkopplung nicht schuld.
Abhilfe: nicht so stark komprimieren: Ratio kleiner, Threshold höher.
Abhilfe: den Lautsprecher entzerren (Equalizer), damit er nicht einzelne Klanganteile zu stark abgibt.
Abhilfe: den Monitor etwas mehr seitlich aufstellen, denn da ist eventuell das Mikrofon nicht so empfindlich.
Abhilfe: das Mikrofon nicht am Kopf festhalten, denn sonst verliert es seine Richtwirkung und klingt außerdem schlecht. Schlechter Klang bedeutet auch: Empfindlichkeit bei diversen Frequenzen.
Abhilfe: probier ein anderes Mikrofon aus.
Abhilfe: bei Chormikrofonen (und ähnlich) die Raumresonanzen bekämpfen.

Hinter dem Output-Regler geht das Signal oft noch in einen Limiter mit eigenem Threshold.

Einstellung des Attack -Reglers am Kompressor (allgemein)

Attack: wie schnell soll der Kompressor auf Überschreitung reagieren ?
Oder besser: wie lange soll er brauchen, um 20 dB (von 100% auf 10% herunter) zu dämpfen. Diese Zahl (20 dB) findet man selten in den technischen Angaben. Es kann daher auch einmal ein anderer Wert zugrunde gelegt sein.

Beispiel: Wenn Attack auf 10 ms steht (1/100sec), dann dauert es 10 ms, wenn das Signal um 20 dB gedämpft werden soll. Für eine Dämpfung von 10 dB braucht die Regelung natürlich dann nicht so lange.
Oder auch anders gesagt: die Regelung interessiert sich nur wenig für Impulse, die viel kürzer als Attack sind.

Bei sehr kurzem Attack bekommen tiefe Töne einen Knick in jede Welle, somit zerrt es. Wenn man trotzdem kurzes Attack haben will, dann wenigstens Release relativ lange einstellen. Bei Sprache etwa 300 msec. Oder: im Side-Chain die Bässe dämpfen, als Notlösung für DIESES Problem.

Einstellung des Release -Reglers am Kompressor (allgemein)

Das ist die Geschwindigkeit für das Loslassen der Bremse wenn es wieder leiser wird.
Auch dieser Wert bezieht sich meistens um ein Loslassen von 20 dB.

Attack und Release müssen für jeden Redner/Sänger einzeln beurteilt werden

Attack und Release sehr klein: dann regelt man jede einzelne Silbe eines Sängers.
Attack und Release gross: man regelt ganze Wortgruppen des Sängers.
Attack und Release zu gross: man bemerkt als Zuhörer den Kompressor. Das ist schlecht.
Wenn man kurzes Attack und sehr langes Release einstellt, dann bekommt man bei einem Sprecher ein Problem: jeder laute Ton drückt den Redner ewig lange weg.
Wenn man langes Attack einstellt, dann gehen kurze laute Klicks ungehindert durch.

Redner und Sänger: Attack 1 bis 3 msec, Release 300 msec (0,3 sec).
Bei Sprache und Gesang wird oft bemängelt, dass kurze Attack-Zeiten die Transienten (kurze Spitzen) kappen, was zu einer Verschlechterung der Qualität führe. Jedoch gilt dieses nur, wenn gleichzeitig Release sehr kurz eingestellt ist. Du machst es richtig, wenn du mit etwas Hörerfahrung jeden Sänger/Redner einzeln beurteilst. Mit einem Release von etwa 300 msec oder mehr ist eine kurze Attack-Zeit von 1 msec nicht falsch.
Bassgitarre und Zupfbass: Attack 3-10 msec, Release 0,1 sec (eher mehr).
Bemerkung 1 zum Bass: das Anzupfen der Saite soll noch durchgehen: Attack hoch.
Bemerkung 2 zum Bass: tiefe Töne werden verzerrt, wenn Attack und Release zu klein sind.

Einstellung des IN/OUT oder Bypass-Schalters am Kompressor

Mit ihm schaltet man die Regelung ein und aus.
Bei manchen Kompressoren wird merkwürdigerweise trotz Bypass an den LED-Ketten so getan als würde komprimiert werden (die Gain-Reduction-LED-Kette leuchtet).
Beachte: die Lautstärke kann springen, wenn hier mitten im Betrieb geschaltet wird.

Die Überwachung der Einstellungen im Betrieb

Wenn du die Einstellungen beim Soundcheck wie beschrieben gemacht hast, dann hast du es im Konzert sehr leicht: kontrolliere nur noch, dass die Gain - Reduction - Anzeige nicht wahnsinnig hoch geht.
Du kannst diese Einstellungen am Kompressor lange vor dem Soundcheck machen.

Peak-Limiter

die Peak-Limiter sind ein absoluter Sofortstopp für laute Pegelspitzen.
Aber Vorsicht bitte: da gibt es meistens kleine Verzerrungen.

Kompressoren und Stereo

Zwei Kompressoren in einer Stereo-Gruppe müssen gekoppelt werden, sonst werden die beiden Kanäle unterschiedlich komprimiert und werden damit unterschiedlich laut. Dadurch springt das Signal unkontrolliert zwischen links und rechts hin und her.
Dazu gibt es den "Couple" oder "Stereo"-Schalter. Meistens reagieren dann beide Kanäle nur noch auf das linke Signal. Das ist nicht ganz korrekt, aber es geht.

Damit wären die wichtigsten Regler und Schalter am Kompressor besprochen.

 
Einstellungen für Solo-Gesang:
 

Es kommt darauf an, wie laut der Rest der Band ist und wie stark sich die Stimme durchsetzen soll.
 

Wenn es nicht gerade Hard-Rock sein soll, dann reicht es so:

Ratio weniger als 1:2 , Attack 1 ms, Release etwa 150 ms oder mehr.
Beurteile  bei Attack und Release genau, ob Stosslaute ("T" und "P") durchdrücken.
Zu kurze Attack und Release verzerren den Ton.
 

Bei lauter Konkurrenz kannst du den Sologesang wesentlich heftiger komprimieren:

Ratio etwa 1:4 , Attack 1 ms,  Release etwa 150 ms. Nicht weniger !!!!
Beurteile  bei Attack und Release genau, ob es hektisch klingt.
Zu kurze Attack und Release verzerren den Ton.
 

Threshold bei --10 dB, Output +3 dB (oder mehr)

Das Gain an dem Mikrofonkanal (und Threshold) wird dann so eingestellt, dass maximal 6 dB gedämpft wird. Üblicherweise passiert das, wenn Threshold bei --10 dB liegt.
 

Interactive-Knee (oder "Soft-Knee")

einschalten, wenn vorhanden. Dabei muss der Threshold meistens etwas weiter Richtung Minus gedreht werden. Der Übergang im Threshold wird weicher.
Soft-Knee hat nicht mit Tonhöhen zu tun, auch nicht mit Attack und Release. Es wird lediglich der Knick im Diagramm abgerundet.
 

Exciter

Falls ein Exciter-Knopf angeboten wird:
drücken, dann werden die Höhen nicht so sehr komprimiert.

Generell gilt: Einstellungen ausprobieren. Die ideale Einstellung gibt es nicht.

 
Vierfach-Kompressoren (Vier Kanäle)
 

Wegen des Platzmangels an der Gerätefront gibt es meistens nur Threshold, Ratio, Output und Limiter sowie Bypass ("IN/OUT") und noch ein/zwei Schalter mehr.
Attack und Release sind fest eingestellt. Billige Geräte könnten zu lange Attack und Release haben und sind deshalb nur begrenzt einsetzbar. Als Richtwert gilt: bei Sprache sollte die LED-Kette für Gain-Reduction wenigstens einigermassen flott zappeln, jedoch nicht zu hektisch.

 
Multiband Kompressor:
 

Dazu bitte auf die Seite Lautsprecher Management wechseln.

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